Bild: OP-Szene

Chirurgisches Regionalzentrum Berlin

Als eines von aktuell 16 Chirurgischen Regionalzentren (CRZ) des CHIR-Net hat das CRZ Berlin das Ziel, in der Region Berlin/Brandenburg die chirurgische Studienkultur weiter zu entwickeln, ein lokales chirurgisches Netzwerk von miteinander kooperierenden Kliniken aufzubauen und chirurgisches Studienpersonal, insbesondere junge Chirurgen, auszubilden und zu fördern.

Sie befinden sich hier:

Durch die Einführung der evidenzbasierten Medizin in die patientenorientierte klinische Forschung konnte aufgezeigt werden, dass dem klinisch tätigen Chirurgen nach wie vor gesichertes Wissen aus randomisierten kontrollierten klinischen Studien fehlt.

Um existierende chirurgische Behandlungskonzepte wissenschaftlich zu evaluieren und neue Therapieansätze zu entwickeln, sind multizentrische randomisierte kontrollierte Studien dringend erforderlich.

Das Chirurgische Studiennetzwerk - CHIR-Net

Das 2006 gegründete CHIR-Net ist ein bis zum 31.03.2014 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Netzwerk aus aktuell 16 chirurgischen Regionalzentren (Berlin, Gera, Göttingen, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Kiel/Lübeck, Langen, Mainz, Marburg, München LMU, München TUM, Stuttgart, Tübingen, Witten-Herdecke/Köln und Würzburg) mit mehr als 300 chirurgischen Partnerkliniken und damit das größte chirurgische Studiennetzwerk Deutschlands. Diesen Status wollen wir aufrechterhalten und weiter ausbauen. Hierzu gehören die Etablierung und Weiterentwicklung von Qualitätssicherung, Studienmethodik und Fortbildung im Bereich chirurgischer Studien.
Das Ziel des CHIR-Net ist die Planung, Durchführung, Auswertung und Publikation qualitativ hochwertiger randomisierter kontrollierter Multizenterstudien in der Chirurgie sowie Patienten in bereits laufende deutschlandweite multizentrische Studien einzubringen.

Aufgaben des CRZ

  • Ausbau und Förderung einer Infrastruktur für multizentrische Studien in der operativen Medizin
  • Einbringen von Patienten in laufende Multizenterstudien des Netzwerkes
  • Verstärkte Kooperation der Chirurgischen Regionalzentren mit universitären und nicht universitären Kliniken
  • Planung von Studienprotokollen und Durchführung von multizentrischen Studien innerhalb des Netzwerkes
  • Zusammenarbeit mit Kompetenznetzen und anderen chirurgischen Studiengruppen