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Behandlung

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Wie behandeln wir Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse?

In der Chirurgischen Klinik Campus Charité Mitte / Campus Virchow-Klinikum kommen alle international anerkannten chirurgischen Verfahren auf Basis aktueller Standards und Behandlungsleitlinien zum Einsatz. Dabei spielt eine wesentliche Rolle, die Lebensqualität der Patienten zu erhalten oder möglichst zu verbessern.

Chirurgische Entfernung der Bauchspeicheldrüse oder einzelner Teile (Resektion)

Eine Resektion ist vor allem bei Krebs, im Einzelfall auch bei zystischen Wucherungen und chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung erforderlich. Wir wenden moderne Operationsmethoden an, bei denen die gesunden Teile der Bauchspeicheldrüse und ihrer Umgebung so weit wie möglich erhalten bleiben. Ein Teil der Eingriffe kann minimal-invasiv, also in Form der schonenden Schlüsselloch-Technik, durchgeführt werden, sodass ein offener Bauchschnitt entfällt. Ein beschwerdefreies Leben ist anschließend in vielen Fällen möglich, wenn Ernährungsregeln eingehalten werden. Nach einer Totalentfernung sind die Patienten allerdings Diabetiker und benötigen lebenslang Insulin-Injektionen und Enzym-Tabletten.

Ableitende Verfahren (Drainage)

Große Zysten der Bauchspeicheldrüse, die gegen andere Organe drücken oder den Nahrungstransport behindern, können durch spezielle Operationsverfahren deutlich verkleinert werden, indem die Zystenflüssigkeit fortwährend in den Dünndarm abgeleitet wird. Viele Patienten werden dadurch dauerhaft schmerzfrei und haben keine Beschwerden mehr. Auch diesen Eingriff führen wir in der Regel in minimal-invasiver Schlüsselloch-Technik durch.