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Vor und nach der Operation

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Vor und nach der Operation

Die Behandlung in unserer Klinik ist immer eingebettet in ein fächerübergreifendes Behandlungskonzept und in eine umfassende Betreuung vor und nach der Operation.

Vor der Operation

Von Anfang an beziehen wir standardmäßig Kollegen weiterer Fachrichtungen ein, die für Ihr individuelles Krankheitsbild von Bedeutung sind. In wöchentlichen Tumorkonferenzen diskutieren wir mit diesen die optimale Behandlung jedes einzelnen Patienten und erstellen einen persönlichen Behandlungsplan. Dabei spielt die Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität des Patienten eine ebenso große Rolle wie die effektive Behandlung der Erkrankung. Ist eine Operation erforderlich, erhalten Sie zeitnah einen OP-Termin und werden in der Regel einen Tag vorher stationär aufgenommen. Sie werden dann nochmals untersucht, die Blutwerte werden kontrolliert und aktuelle Röntgenbilder angefertigt. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch informiert Ihr Arzt Sie über die geplante Operation, die Narkose und die Weiterbehandlung. Hier haben Sie auch Gelegenheit, Fragen zu stellen und Wünsche zu äußern.

Weiterbetreuung nach der Operation

Je nach Ausmaß der Operation schließt sich ein stationärer Aufenthalt von ca. 5 bis 12 Tagen an. Die Patienten werden zunächst auf einer unserer chirurgischen Intensivstationen überwacht, meist können sie aber schon einen Tag nach der Operation zurück auf die Normalstation und werden dort von Ärzten und Pflegern weiterbetreut, z.B. durch tägliche klinische Visiten, Blutwert- und Röntgen-Nachuntersuchungen. Gleich nach der Operation bis über die Entlassung hinaus sorgt unser anästhesiologischer Schmerzdienst für eine effektive Schmerzbehandlung. Diätassistenten, Physiotherapeuten und unser Sozialdienst bereiten die Patienten bereits während der stationären Betreuung auf die Genesungsphase nach der Entlassung vor. Im Falle einer Krebserkrankung stehen auf Wunsch speziell ausgebildete Psychologen für Gespräche zur Verfügung.

Mögliche Komplikationen nach der Operation

In seltenen Fällen kommt es nach einer Operation zu Komplikationen wie einer Wundheilungsstörung oder einem Austritt von Sekret aus dem operierten Organ, wodurch sich der Krankenhausaufenthalt verlängern kann. Als universitäres Spitzenzentrum gewährleisten wir auch bei komplizierten Behandlungsverläufen das gesamte fächerübergreifende Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.

Ambulante Weiterbehandlung

Nach der Operation kann eine Weiterbehandlung erforderlich sein, etwa eine Chemotherapie. Vor der Entlassung sprechen wir daher die ambulante Weiterbehandlung mit Ihnen und Ihrem Haus- oder Facharzt ab und geben Behandlungsempfehlungen. Unsere chirurgischen Ambulanzen an beiden Klinik-Standorten bieten ebenfalls Weiterbehandlung und regelmäßige Kontrolle, z.B. im Rahmen der Krebsnachsorge. Dort sind alle modernen Diagnosemethoden (z.B. CT, MRT) direkt vor Ort vorhanden; außerdem stehen im Falle von Rückfragen unsere operierenden Ärzte jederzeit zur Verfügung.