Hernienchirurgie

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Minimalinvasive Operationen

Bild: DGAV, Referenzzentrum minimal-invasive Chirurgie

Unsere Klinik ist von der Deutschen Herniengesellschaft als Hernienzentrum zertifiziert.

In unserer Klinik werden die etablierten konventionellen und minimal invasiven Operationstechniken zur Hernienoperation angeboten.

Hernienchirurgie

Reparation von Leistenbrüchen

TEP - Totale Extraperitoneale Plastik

Dabei wird ein Schnitt am Unterrand des Bauchabels gemacht und von hier ein Netz hinter die Bauchmuskulatur implantiert. Je nach Lokalisation der Hernie sind ein bis zwei zusätzliche kleine Schnitte im Unterbauch erforderlich. Das implantierte Netz verstärkt den Leistenkanal und kann so das ernetue Auftreten eines Leistenbruches verhindern.

TAPP - Transabdominelle Präperitoneale Plastik

Dabei wird ebenfalls über zwei bis drei kleine Schnitte ein Kunsstoffnetz implantiert. Im Gegenteil zur TEP wird dabei der Leistenbruch vom Bauchraum aus repariert. Dazu wird das Bauchfell teilweise abgelöst und das Netz direkt über die Bruchpforten implantiert. Abschließend wird das Netz mit dem Bauchfell wieder abgedeckt.

Reparation von Nabel- oder Narbenbrüchen

Laparoskopisches Intraperitoneales Onlay Mesh (IPOM)

Dabei wird ähnlich der TAPP die Hernie vom Bauchraum aus operiert. Über mehrere kleine Schnitte kann so ein Kunsstoffnetz von innen an der Bauchwand angebracht werden um so die Bruchlücke zu verschließen und die Bauchwand zu verstärken