Bild: Chirurgische Klinik

Ergebnisse

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Referenzzentrum Endokrine Chirurgie

Schilddrüse

Indikation
Operationstechnik
Vorstellung als Patient

Ergebnisse

Bei Erstoperationen gutartiger Schilddrüsenerkrankungen wird in der Literatur die Häufigkeit für permanente Recurrensparesen mit 0 bis 6,0% und für den permanenten Hypoparathyreoidismus mit 0,2 bis 4,0% angegeben.

In einer retrospektiven Analyse von 2.737 Schilddrüsenoperationen zwischen 1985 und 2000 konnten wir in unserem Patientenkollektiv inklusive Zweitoperationen und Karzinomen eine vergleichsweise niedrige Komplikationsrate erzielen.

Bei keiner der Operationen musste eine Bluttransfusion erfolgen. Dies führen wir vorwiegend auf die im vorherigen Abschnitt beschriebenen Standards in der Operationstechnik zurück.

Auch Rezidive traten in unserem Patientengut trotz regelhaftem Belassen von gesundem Schilddrüsengewebe selten auf. In einer Analyse von 200 Patienten 12 Jahre nach Operation musste nur ein Patient wegen einer erneuten Struma nachoperiert werden.

Die Prognose der weitaus häufigsten (95%) sogenannten differenzierten Schilddrüsenkarzinome ist in der Regel sehr gut, postoperativ erfolgt eine Radiojodtherapie zur Vermeidung von Fernmetastasen. Diese wird von uns noch während des stationären Aufenthaltes veranlasst.
Beim sehr seltenen sogenannten medullären Karzinom müssen durch Genanalysen die hereditäre (vererbbare) Form und die multiple endokrine Neoplasie Typ II ausgeschlossen werden. Auch dies ist in unserem Zentrum möglich.